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Rolltor - Die platzsparende Variante unter den Toren

Ein Rolltor ist die platzsparende Variante im Gegensatz zu zum Beispiel festen Garagentoren. Rolltore dienen für Öffnungen die den Zweck haben begangen oder befahren zu werden, wie auch zum Beispiel für Tore von großen Lagerhallen. Die nachher einzurollende Fläche eines Rolltores wird als der sogenannte Panzer bezeichnet, dadurch das bei der Öffnung des Tores dieses Panzers eingerollt wird, denn er hat viele Bewegungselemente, ist das ein platzsparende Möglichkeit Räume zu schützen.

Rolltor - Die einzelnen Bestandteile des Tores

Das Hauptbestandteil eines Rolltores, der so genannte Panzer besteht aus mehreren Scharnieren oder auch Stäbe genannt, diese werden gebaut aus den Materialien Kunststoff, Metall, Stahl oder auch aus Aluminium.
Der Panzer im Tor wird über Schienen an den Seiten nach Oben oder auch nach Unten geführt, die Schienen bestehen normalerweise aus Stahl oder auch aus Aluminium. Geöffnet und geschlossen werde die Rolltore über einen Antrieb,
dies kann manuell, über ziehen und drücken des Tores) oder Automatisch (über das drücken eines Knopfes auf einer Fernbedienung) geschehen. Wenn die Rolltore über Elektrizität gesteuert werden, so gibt es zwei Möglichkeiten das Tor Hoch beziehungsweise Runter zu fahren. Die erste wäre den Betätigungsknopf so lange zu drücken bis es so geöffnet bzw. geschlossen ist wie man es gerne haben möchte oder über Funk oder ähnliches nur einmal den Knopf zu betätigen und es fährt komplett zu oder komplett offen ist. Bei der zweiten Variante muss eine sogenannte Hauptschließkante installiert sein, die dafür schützt das Personen eingeschlossen werden in dem Rolltor. Rolltore die mit Elektrizität gesteuert werden, müssen so ausgestatten sein, das man das Rolltor im Notfall auch manuell Öffnen kann. Jedes Tor ist gesichert dagegen das es sich nicht von alleine runter rollen kann, dies wird auch Fangvorrichtung genannt. Es sind heut zutage viele verschiedene Bedienelemente vorhanden die zur Torsteuerung zuständig sind,
wie zum Beispiel der Druckknopftaster, der Schlüsselschalter, der Codiertaster, der Kartenleser oder seit kurzer Zeit auch die biometrischen Systeme, das heißt öffnen und schließen ist über einen Fingerabdruck möglich, Fingerprint-Erkennung.

Rolltor - Die EG-Bauproduktenrichtlinie

Alle Arten von Rolltore werden gebaut nach der EG-Bauproduktenrichtlinie 89/106/EWG, diese wird durch die Produktnorm DIN EN 13241 genauestens bestimmt. Rolltore die über Kraftbetätigung gesteuert werden müssen zusätzliche Richtlinien befolgen, vor allem die Maschinenrichtlinie. Von den sogenannten Rolltoren gibt es verschiedene Arten, zum Beispiel das feuersichere Rolltor, das schalldämmende Rolltor oder auch das beschusssichere Rolltor.
Bei Rolltoren die zu gewerblichen zwecken genutzt werden, müssen einmal im Jahr auf ihre Sicherheit und Nutzen geprüft werden, nach den Richtlinien der Berufsgenossenschaften und den technischen Prüfverordnungen
beziehungsweise nach den Hausprüfverordnungen die von den einzelnen Bundesländer vorgeschrieben sind.