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Education beziehungsweise Bildung auf Mallorca

Education beziehungsweise Bildung auf Mallorca
Mallorca und das fantastische Bildungssystem, denn es gibt hier ein sehr dichtes und sehr gutes Netzwerk an Grundschulen, sowie auch an den sogenannten weiterführenden Schulen.

Besuch einer spanischen Grundschule 

Sie sollen in diesem Zusammenhang auch wissen, dass sich in jedem Dorf der Insel eine Grundschule befindet und auch in jeder größeren Ansiedlung befindet sich neben der Grundschule ein Instituto. Weiterhin können Sie sich für eine Privatschule entscheiden, wobei Sie hier bitte bedenken sollten, dass die Privatschulen von einem katholischen Orden geführt werden und diesem auch angehören.
Wenn sie auch zu den Neumallorquinern gehören sollten, ist es wichtig zu wissen, dass der Besuch einer spanischen Grundschule auch das Fach Catalan, also die Muttersprache beinhaltet. Hier sollten Sie dann ganzindividuell entscheiden, ob Sie es für richtig erachten die Landessprache zu sprechen oder auch nicht. Viele Neuankömmlinge geben ihre schulpflichtigen Kinder auch deshalb auf die Privatschule, da sich die Kinder hier in der Regel schneller eingewöhnen, und lassen sie erst später Catalan erlernen. Die spanischen Schulen sind hierfür am besten geeignet, wie schon erwähnt, man sollte auch bedenken, dass die spanischen Schulen erhebliche Vorteile bieten. Ein Vorteil wäre, dass die Kinder mühelos integriert werden.

Im Großen und Ganzen gibt es aber noch einige Informationen über das staatliche Schulsystem zu nennen. Auch schon im Vorfeld gibt es hier krasse Unterschiede zum deutschen Schulsystem, denn hier werden die Vorschulkinder schon einer Ausbildung unterzogen. Hier finden Sie neben Kinderkrippen, den sogenannten Guardias, den normalen Kindergarten vor. Im Kindergarten müssen die Kleinen schon das Buchstabieren erlernen, ebenso werden die Kinder mit den Zahlen vertraut gemacht. Erst dann folgt die Primaria, die Grundschule. Die Enducation Secundaria Obligatoris ist auf Mallorca die Sekundarschule, die vier Jahre lang besucht wird. Hier wird die zehnjährige Schulpflicht ohne eine Abschlussprüfung abgeschlossen, haben die Schüler aber durchweh positive Bewertungen, so können sie mit einem Abschluss rechnen, der der mittleren Reife in Deutschland gleichkommt.

Die Enducation auf Mallorca 

Die Enducation auf Mallorca unterscheidet sich hier ganz besonders in die verschiedenen Schultypen. Sie finden auf der Insel Mallorca die staatlich spanische Regelschule vor. Hier bedarf es einer Schulpflicht vom 6. Lebensjahr bis zum 16. Lebensjahr. Diese Schule ist für wirklich alle Residenten zugänglich. Weiterhin werden sie auf Mallorca noch den Schultyp Colegio vorfinden. Dies bedeutet Privatschule, die in der Regel oft kirchlich ist. Weiterhin gibt es auf Mallorca die Möglichkeit, die schulpflichtigen Kinder auf einer deutschen Schule anzumelden. Es gibt allerdings nur zwei deutsche Schulen auf der ganzen Insel, dies sollten Sie auch bedenken. Viele Inselbewohner schicken ihre Kinder aber auf die sogenannten Colegios, die sich in privater Hand befinden und auch eine honore Summe an Schulgeld kosten. Diese speziellen Schulen vermitteln in der Regel ein viel höheres Bildungsniveau als die herkömmlichen Schultypen auf Mallorca. Die Enducation auf Mallorca ist also auch hier sehr unterschiedlich. Die internationalen Schulen werden von den Residenten aber doch bevorzugt.

Weiterhin sollten Sie bedenken, dass die Schulauswahl zu einer gewaltigen Aufgabe für Sie werden kann. Auch ist hier oftmals die finanzielle Seite zu berücksichtigen und schon allein aus diesem Grund werden mindestens 80 % der Kinder von Zugereisten in die staatlichen kostenlosen Schuleinrichtungen geschickt. Die Integration der Kinder geht hier sehr schnell vonstatten. Je jünger ein Kind ist umso schneller verläuft auch der Prozess der Integration. Auch an den internationalen Schulen werden Sie eine Mischung aus ausländischen Kindern und spanischen Kindern vorfinden. Hier wird nach einem zweisprachigen Lehrplan unterrichtet, in den Sprachen Englisch und Spanisch.

Bei den privaten Schulen gibt es eine Besonderheit, die Sie vielleicht interessieren dürfte. Hier werden die Gebühren teilweise durch die Arbeitgeber der Eltern getragen. Auch kann man gegen eine kleine Zahlung, die Kinder an sogenannten staatlich geförderten Schulen anmelden. Hier ist die Klassenstärke viel geringer, auch wird an diesen Schulen vorwiegend Spanisch gesprochen.
Im eigentlichen Sinn ist es unrelevant, auf welche Schule Sie die Kinder schicken, denn das Bildungssystem ist auf einem sehr hohen Niveau. Die Studenten erreichen hier in der Regel so gute Abschlussergebnisse, dass ein nachfolgendes Studium auch im Ausland problemlos möglich ist.